In etwa neun Stunden hatte ich heute Nacht das spannende Videospiel Heavy Rain durchgespielt. Max, ein deutscher Schreiner, hat mir das Spiel gezeigt und ich hab die nervenkitzelnde Thriller-Handlung dem Schlaf vorgezogen. Max habe ich beim Trampen kennengelernt und er hat mich spontan auf seine freie Couch auf der kleinen Insel Kvistøy (bei Stavanger) eingeladen. Trotz müdem Gesicht hat das Trampen in die Stadt wieder super geklappt. In Norwegen ist es mir bis jetzt am einfachsten gefallen, mit dem Daumen vom Fleck zu kommen. Und wieder sind die Leute superfreundlich, stellen sich gleich mit dem Namen vor, teilen Obst, machen Umwege und geben gute Touristeninfos.Es mag auch an der Müdigkeit liegen, die sich die letzten Nächte summierte - ich habe hier in Stavanger aber das Gefühl, mal wieder eine Zeit lang nicht nur aus dem Rucksack leben zu möchten. Da ich Dänemark schon nahe bin, daheim ein paar Pläne hab und sich mit Sicherheit ihr daheim freut, mich mal wieder in Augenschein nehmen zu können, wirds wohl in den nächsten Wochen heimwerts gehen. Von da werd ich dann wohl auch ausgeruht neue Pläne für meine freie Zeit schmieden.
